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Präsentation des konsolidierten Halbjahresabschlusses 2009

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Total der Kundenvermögen bei CHF 367 Milliarden – Verwaltete Vermögen 9% höher bei CHF 299 Milliarden – Netto-Neugeldzufluss erfreulich im Private Banking, deutliche Verbesserung im Asset Management – Rückgang des Konzerngewinns auf CHF 324 Millionen – Aufwand 12% tiefer gemäss Zielsetzung – BIZ Quote Tier 1 bei 16.7%


  • Bei im Jahresvergleich um 25% tieferen durchschnittlich verwalteten Vermögen sank der Betriebsertrag um 24%. Der Geschäftsaufwand konnte zielgerecht um 12% reduziert werden, woraus im ersten Halbjahr 2009 ein um 37% tieferer konsolidierter Konzerngewinn von CHF 324 Millionen resultierte. Sämtliche Geschäftsbereiche zeigten wiederum einen positiven Beitrag.

  • Im Vergleich zu Ende 2008 und angesichts sich stabilisierender Finanzmärkte sowie des schwächeren Schweizer Frankens stiegen die konsolidierten verwalteten Vermögen im ersten Halbjahr um 9% auf CHF 299 Milliarden. Zusammen mit Custody-Vermögen von CHF 68 Milliarden betrug das Total Kundenvermögen Ende Juni 2009 CHF 367 Milliarden.

  • Dank unverändert konservativem Risiko- und Kapitalmanagement erhöhte sich die BIZ Quote Tier 1 weiter auf 16.7%

  • Die künftige Julius Bär Gruppe AG (2) (Private Banking, exklusive Private Label Funds) verzeichnete einen Netto-Neugeldzufluss von CHF 4 Milliarden oder 6% auf Jahresbasis, was zu einem Anstieg der verwalteten Vermögen seit Ende 2008 um 12% auf CHF 142 Milliarden beitrug.

  • Die künftige GAM Holding AG (2) (Asset Management, inklusive Private Label Funds) erzielte im Vergleich mit dem zweiten Halbjahr 2008 eine deutliche Verbesserung bei den Vermögensabflüssen auf netto CHF 0.5 Milliarden. Die gesamthaft verwalteten Vermögen nahmen im ersten Halbjahr 2009 im Vergleich zum Jahresende 2008 um 6% auf CHF 156 Milliarden zu.

  • Nach Zustimmung durch die Ausserordentliche Generalversammlung vom 30. Juni 2009 ist die Aufteilung der Private Banking- und Asset Management-Geschäftsbereiche auf gutem Weg, Ende des dritten Quartals abgeschlossen zu werden, dies unter Vorbehalt der Zustimmung verschiedener Aufsichtsbehörden.

Das Total der konsolidierten Kundenvermögen betrug Ende Juni 2009 CHF 367 Milliarden. Die verwalteten Vermögen beliefen sich Ende Juni 2009 auf CHF 299 Milliarden, was gegenüber dem Jahresende 2008 einem Anstieg von 9% entspricht. Diese Zunahme um CHF 24 Milliarden reflektiert Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 3.4 Milliarden, die Erholung der meisten Anlagekategorien im zweiten Quartal, was in einer Zunahme um CHF 12 Milliarden resultierte, einen positiven Währungseinfluss von CHF 7 Milliarden und die Übernahme von Augustus Asset Managers Ltd., die CHF 1.9 Milliarden beitrug. Zudem nahmen die Custody-Vermögen um 7% auf CHF 68 Milliarden zu.

Der konsolidierte Betriebsertrag nahm im Jahresverlauf als Folge der um 25% tieferen durchschnittlich verwalteten Vermögen um 24% auf CHF 1 224 Millionen ab. Der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft sank um 34% auf CHF 791 Millionen auf Grund der tieferen durchschnittlichen Vermögensbestände, der geänderten Zusammensetzung der Anlagen und der anhaltend starken Präferenz der Kundschaft für liquide Anlagen sowie dem zurückhaltenden Anlageverhalten. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft nahm dank höherer durchschnittlicher Kundeneinlagen sowie höherer Zinsmargen um 27% auf CHF 281 Millionen zu, dies trotz leicht gesunkener Ausleihungen an Privat¬kunden. Angesichts der leichten Ertragszunahme aus dem Devisenhandel und des tieferen Erfolgs aus dem Aktienhandel nahm der Erfolg aus dem Handelsgeschäft um 7% auf CHF 165 Millionen ab.

Der konsolidierte Geschäftsaufwand nahm im Jahresvergleich dank aktiv bewirtschafteter Kostenbasis um 12% auf CHF 832 Millionen ab. Während der Personalbestand insgesamt um 2% auf 4 255 zurückging, nahm der Personalaufwand um 13% auf CHF 587 Millionen ab, dies als Folge der erneut gesenkten Abgrenzungen für leistungsabhängige Entschädigung. Der Geschäftsaufwand, einschliesslich Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste, sank um 15% auf CHF 216 Millionen, in erster Linie auf Grund tieferer IT- und Marketingkosten. Dennoch, auf Grund des stärkeren Rückgangs des Betriebsertrags im Vergleich mit dem Geschäftsaufwand, stieg das konsolidierte Cost/Income Ratio auf 67.0% für das erste Halbjahr 2009, nach 58.5% im Vorjahr.

Als Folge davon sank der konsolidierte Gewinn vor Steuern im Jahresvergleich um 40% auf CHF 391 Millionen. Die Steuern beliefen sich auf CHF 68 Millionen, was einer tieferen effektiven Steuerquote von 17% verglichen mit 22% für das erste Halbjahr 2008 entspricht. Der adjustierte konsolidierte Konzergewinn nahm entsprechend um 37% auf CHF 324 Millionen ab. Der Rückgang des Gewinns pro Aktie (EPS) fiel auf Grund der Aktienrückkäufe des letzten Jahres mit 36% auf CHF 1.56 geringer aus. Das Aktienrückkaufprogramm war im Zusammenhang mit der vorgeschlagenen, durch die Ausserordentliche Generalversammlung vom 30. Juni 2009 beschlossenen Aufteilung beendet worden.

Weiterhin solide Bilanz – BIZ Quote Tier 1 bei 16.7%

Die konsolidierte Bilanzsumme blieb per Jahresmitte mit CHF 46.0 Milliarden praktisch unverändert. Die Kundeneinlagen stiegen um CHF 2.1 Milliarden auf CHF 27.4 Milliarden, wiederum als Folge des defensiven Anlageverhaltens der Kundschaft sowie positiver Währungseffekte. Lombardkredite und Hypothekenausleihungen an Kunden (als Bestandteil der Position Kundenausleihungen) nahmen im Jahresvergleich leicht ab, was in einem anhaltend konservativen Verhältnis von Ausleihungen zu Einlagen von 0.34 resultierte, nach 0.38 per Jahresende 2008. Darin kommt eine solide, von der Kundschaft sehr geschätzte Liquiditätssituation der Gruppe zum Ausdruck. Die anrechenbaren Eigenmittel Tier 1 nahmen per Jahresmitte auf CHF 2.4 Milliarden zu. Mit einer BIZ Quote Tier 1 von 16.7% unter Basel II ist die Kapitalisierung anhaltend stark.

Adjustierte pro forma-Finanzinformation für die künftige Julius Bär Gruppe AG (2) und die künftige GAM Holding AG (2)

Am 20. Mai 2009 gab Julius Bär die Absicht bekannt, die Ge¬schäftsbereiche Private Banking und Asset Management in zwei vollständig unabhängige, an der SIX Swiss Exchange kotierte Unternehmensgruppen aufzuteilen. Die Aktionäre stimmten der Aufteilung am 30. Juni 2009 zu. Vorbehältlich der Genehmigung durch Aufsichtsbehörden wird erwartet, dass die Transaktion Ende des dritten Quartals 2009 abgeschlossen werden kann. Die Geschäftsentwicklung der Private Banking- und Asset Management-Geschäftsbereiche während der ersten sechs Monate 2009 ist bereits in der neuen Struktur dargestellt, d.h. für die künftige Julius Bär Gruppe AG und die künftige GAM Holding AG, so als ob die vorgeschlagene Aufteilung bereits am 1. Januar 2008 erfolgt ist. Derselbe Grundsatz gilt für die dieser Pressemitteilung angefügten Tabellen. Zu Vergleichszwecken sind zudem Finanzinformationen der beiden operativen Einheiten Bank Julius Baer und Asset Management gemäss Segmentberichterstattung vor der Aufteilung angefügt.

Die künftige Julius Bär Gruppe AG (2) mit weiter erfreulichem Netto-Neugeldzufluss von 6% auf Jahresbasis

Die Julius Bär Gruppe AG, die führende reine Private Banking-Gruppe der Schweiz, bestehend aus dem gesamten Privatkundengeschäft von Julius Bär, meisterte das immer noch anspruchsvolle Marktumfeld gut. Das Total der Kundenvermögen nahm in den sechs Monaten des Jahres per 30. Juni 2009 um 10% auf CHF 211 Milliarden zu. Die verwalteten Vermögen beliefen sich auf CHF 142 Milliarden, was gegenüber dem Jahresende 2008 einem Anstieg von 12% oder CHF 15 Milliarden entspricht. Der Netto-Neugeldzufluss aus traditionellen wie auch aus Wachstumsmärkten blieb erfreulich und trug CHF 4 Milliarden oder 6% auf Jahresbasis bei, blieb jedoch hinter den Rekordwerten des letzen Jahres zurück. Dank des vorteilhafteren Finanzmarktumfelds und der Abschwächung des Schweizer Frankens gegenüber Hauptwährungen trugen positive Markt- und Währungseinflüsse CHF 8 Milliarden bzw. CHF 3 Milliarden bei. Zudem nahmen im Vergleich zum Jahresende 2008 die Custody-Vermögen um 7% auf CHF 68 Milliarden zu.

Der Betriebsertrag der Julius Bär Gruppe AG nahm im Jahresvergleich um 9% auf CHF 817 Millionen ab. Der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft sank um 22% auf CHF 393 Millionen als Folge der im Jahresvergleich um 10% tieferen durchschnittlich verwalteten Vermögen, der geänderten Zusammensetzung der Anlagen sowie der rückläufigen Transaktionstätigkeit von Kunden. Dieser Entwicklung stand eine Zunahme des Erfolgs aus dem Zinsengeschäft um 31% auf CHF 285 Millionen gegenüber, hauptsächlich getrieben vom höheren durchschnittlichen Einlagenbestand und gestiegenen Zinsmargen. Nach einem ausserordentlich kräftigen Beitrag im ersten Halbjahr 2008 nahm der Erfolg aus dem Handelsgeschäft um 12% auf CHF 151 Millionen ab.

Der Geschäftsaufwand der Julius Bär Gruppe AG nahm dank aktiver Bewirtschaftung um 5% auf CHF 530 Millionen ab. Der Personalbestand sank im Vergleich zum Jahresende 2008 leicht um 1% auf 3 025, blieb aber im Durchschnitt höher als im Vorjahr. Die Kundenberaterbasis wurde punktuell verbreitert, was in einer um 17 auf 636 gestiegenen Gesamtzahl resultierte, während gleichzeitig der Personalbestand in nachgelagerten Bereichen reduziert wurde. Hauptsächlich auf Grund tieferer Abgrenzungen für leistungsabhängige Vergütungen sank der Personalaufwand um 10% auf CHF 357 Millionen. Der Sachaufwand, einschliesslich Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste, blieb weitgehend stabil bei CHF 151 Millionen (+2%).

Als Folge davon sank der Gewinn vor Steuern im Jahresvergleich um 16% auf CHF 287 Millionen. Nach Abzug der Steuern von CHF 42 Millionen, entsprechend einer tieferen Steuerquote von 15% im Vergleich zu 20% für das Jahr 2008, sank der adjustierte pro forma-Konzerngewinn der Julius Bär Gruppe AG im Jahresvergleich um 13% auf CHF 246 Millionen. Das Cost/Income Ratio stieg für das erste Halbjahr 2009 auf 63.0% nach 61.2% im Vorjahr und die Vorsteuermarge nahm auf 42.8 Basispunkte ab, nach 45.5 Basispunkten für das erste Halbjahr 2008.

Auf pro forma-Basis blieb die Bilanzsumme im Wesentlichen unverändert und betrug Ende Juni 2009 CHF 42.4 Milliarden. Mit einer BIZ Quote Tier 1 von 16.4% gemäss Basel II verfügt die Julius Bär Gruppe AG weiterhin über eine solide finanzielle Basis.

Die künftige GAM Holding AG (2) mit deutlicher Verbesserung bei den Vermögensflüssen

Die GAM Holding AG, ein führender aktiver Asset Manager bestehend aus GAM, Artio Global sowie dem Anlagefonds-, institutionellen Mandats- sowie Private Label Funds-Geschäft von Julius Bär (JBAM), verwaltete Ende Juni 2009 Vermögen von CHF 156 Milliarden, was gegenüber Ende 2008 einem Anstieg von 6% entspricht. Nach Einheiten aufgeteilt, wurden CHF 49 Milliarden von GAM, CHF 51 Milliarden von Artio Global und CHF 63 Milliarden durch JBAM (einschliesslich von Augustus beratener, durch JBAM vertriebener Anlagefonds) verwaltet. Vom Gesamtanstieg um 6% oder CHF 9 Milliarden im Vergleich zum Jahresende 2008 entfielen auf den verlangsamten Netto-Abfluss CHF 0.5 Milliarden und trug die positive Marktentwicklung CHF 4 Milliarden sowie die vorteilhaften Währungseffekte aus der Abschwächung des Schweizer Frankens CHF 4 Milliarden bei. Zudem steuerte die Übernahme von Augustus Asset Managers Ltd. durch GAM Ende Mai 2009 weitere CHF 1.9 Milliarden zum Total der verwalteten Netto-Vermögen bei. Die Absicht, Artio Global mittels IPO an die Börse zu ringen, ist unverändert und abhängig vom Marktumfeld.

Der Betriebsertrag der GAM Holding AG sank im Jahresvergleich um 39% auf CHF 448 Millionen, dies als Folge der gegenüber dem Vorjahr um 34% gesunkenen durchschnittlich verwalteten Vermögen sowie rückläufiger Bruttomargen auf Grund der veränderten Zusammensetzung der Anlagen. Dank aktiver Bewirtschaftung der Kostenbasis konnte der Geschäftsaufwand der GAM Holding AG im Jahresvergleich um 19% auf CHF 344 Millionen reduziert werden. Trotz 50 zusätzlicher Mitarbeitender als Folge der Übernahme von Augustus Asset Managers Ltd. durch GAM nahm der Personalbestand im Jahresvergleich um 4% auf 1 230 ab. Dies führte zusammen mit tieferen Abgrenzungen für leistungsabhängige Entschädigungen zu einem Rückgang des Personalaufwands um 17% auf CHF 230 Millionen. Sinkende Marketing- und IT-Ausgaben trugen zum Rückgang des Sachaufwands (einschliesslich Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste) um 24% auf CHF 106 Millionen bei.
Als Folge davon sank der Gewinn vor Steuern im Jahresvergleich um 67% auf CHF 104 Millionen. Nach Abzug der Steuern von CHF 26 Millionen, entsprechend einer Steuerquote von 25%, in Einklang mit dem Jahr 2008, betrug der adjustierte Konzerngewinn der GAM Holding AG CHF 78 Millionen, was einem Rückgang von 66% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Cost/Income Ratio stieg für das erste Halbjahr 2009 auf 77.2% nach 57.0% im Vorjahr und die Vorsteuermarge nahm auf 14.0 Basispunkte ab, nach 27.6 Basispunkten für das erste Halbjahr 2008.

Auf pro forma-Basis belief sich die Bilanzsumme Ende Juni 2009 auf CHF 3.9 Milliarden, was gegenüber dem Jahresende 2008 einem Rückgang von 8% oder CHF 0.3 Milliarden entspricht.

Um 09.30 Uhr (MEZ) findet eine Übertragung der Bilanzpressekonferenz via Webcast statt. Sämtliche Unterlagen (Präsentation, Business Review 1. Halbjahr 2009, Halbjahresbericht 2009 und Pressemitteilung) werden ab 07.00 Uhr (MEZ) unter www.juliusbaer.com verfügbar sein.

Kontakte

Media Relations: Tel. +41 58 888 8888
Investor Relations: Tel. +41 58 888 5256

Wichtige Daten

Der Kotierungsprospekt der Julius Bär Gruppe AG wird Mitte September 2009 veröffentlicht werden. Eine Strategiepräsentation beider Gesellschaften findet am 24. September 2009 statt.

(1) Exklusive Integrations- und Restrukturierungskosten, Abschreibungen auf Immateriellen Vermögenswerten sowie einmaligen Kosten (nach Steuern) von CHF 17.4 Millionen im Zusammenhang mit der Aufteilung des Private Banking- und Asset Management-Geschäfts. Unter Einschluss dieser Positionen betrug der im ersten Halbjahr 2009 erzielte Konzerngewinn für die Aktionäre der Julius Bär Holding AG CHF 218.6 Millionen, nach CHF 412.4 Millionen im ersten Halbjahr 2008.

(2) Pro forma-Informationen, die alle Konzernkennzahlen so abbildet, als ob die Transaktion am 1. Januar 2008 erfolgt ist.