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Julius Bär veröffentlicht den «Global Wealth and Lifestyle Report 2021»

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Julius Bär hat den «Global Wealth and Lifestyle Report 2021» veröffentlicht. Er basiert auf einem Warenkorb von Konsumgütern und Dienstleistungen, die den Lebensstil von HNWI (High Net Worth Individuals) widerspiegeln und deren Preise in 25 bedeutenden Städten weltweit analysiert werden. Dies ist die zweite Ausgabe des Index mit Erhebung globaler Trends, nachdem die ursprüngliche Version mit Fokus auf Asien im Jahr 2011 eingeführt wurde. Im Bericht enthalten sind auch die Entwicklungen im Bereich ‘bewusster Konsum’, der im Zuge von Covid-19 weiter Fahrt aufnimmt. Die Pandemie hat das Engagement und das Bewusstsein der Konsumenten für ethisches und nachhaltiges Kaufen deutlich erhöht.

Hongkong/Zürich, 9. April 2021 – In einem breit angelegten Index untersucht Julius Bär die Preise und das Konsumverhalten weltweit, um die Preisinflation eines für den HNWI-Lebensstil repräsentativen Waren- und Dienstleistungskorbs in Städten auf der ganzen Welt zu messen. Damit können Anleger die Portfoliorenditen abschätzen, die es braucht, um ihre Kaufkraft zu erhalten oder sogar zu steigern.

Ein Schwerpunkt des Reports liegt auf den Auswirkungen der Coronakrise auf den Konsum im High-End-Bereich: Hat die Gesundheitskrise das Bewusstsein der Konsumenten weltweit grundlegend verändert oder hat sie bereits eingesetzte Trends beschleunigt? Die Ergebnisse des Julius Bär Lifestyle Index 2021 belegen, dass sich viele der grundlegenden Trends der letzten Jahre fortgesetzt haben und dass die Covid-19-Pandemie die Preise in bestimmten reisebezogenen Bereichen wie Flüge und Hotelsuiten massiv belastet hat.

Rajesh Manwani, Head Markets & Wealth Management Solutions APAC von Julius Bär, kommentierte: «Während es regionale Unterschiede gab, stieg der Preis für den Gesamtwarenkorb, der den Lebensstil von vermögenden Privatpersonen auf der ganzen Welt abbildet, lediglich um 1.05 Prozent. Asien ist für vermögende und sehr vermögende Privatpersonen weiterhin die teuerste Region der Welt – ein Beleg für den kontinuierlichen Aufstieg des Kontinents.»

Nicolas de Skowronski, Head Wealth Management Solutions und Mitglied der Geschäftsleitung von Julius Bär, äusserte sich wie folgt: «Wie in den Vorjahren führen die Daten des Julius Bär Lifestyle Index 2021 zu zwei klaren Schlussfolgerungen für alle, die ihr Vermögen erhalten wollen. Die erste ist zu investieren; die Inflation und andere Faktoren wie Wechselkurse und lokale Regulierung können einen entscheidenden Einfluss auf die Kaufkraft des eigenen Vermögens haben. Ausserdem sind die Kenntnis der lokalen oder sogar persönlichen Inflationsraten sowie die Anwendung der richtigen Strategie zur Vermögensverwaltung und Vermögensplanung unerlässlich, um eine reale Erosion des Vermögens im Laufe der Zeit zu verhindern.»

Weltweit beschleunigte sich der Trend zu bewusstem Konsum, der bereits in der letzten Ausgabe des Global Wealth and Lifestyle Report thematisiert wurde. Dieses Jahr ist bewusstes Kaufverhalten zur Norm geworden und spielt nahezu in allen Sektoren eine zentrale Rolle.

Die wichtigsten Erkenntnisse sind:

  • Covid-19 hat das Engagement und das Bewusstsein für ein ethisches und nachhaltiges Kaufverhalten verstärkt. Es gibt deutliche Hinweise, dass sich die Konsummuster und Konsumpräfenzen schneller als je zuvor ändern. Weltweit treffen die Konsumenten eindeutig bewusstere Kaufentscheidungen und dieser Trend nimmt entsprechend Fahrt auf.
  • Selbst bei High-End-Produkten und Premiumdienstleistungen geht der Trend der Konsumenten in den teuersten Städten der verschiedenen Kontinente hin zu bewussteren Entscheidungen. Für die Produzenten könnte sich dies in faireren Preisen niederschlagen.

Diese Entwicklung zeigt sich laut Nicolas de Skowronski auch im Verhalten der HNWI, wenn es um die Verwaltung ihres Vermögens geht: «Wir sehen immer häufiger, dass unsere Kunden versuchen, ihr Vermögen im Sinne künftiger Generationen einzusetzen – für ihre eigenen Nachkommen, aber möglichst auch für die Welt als Ganzes, sei es durch vorausschauende Planung, Impact Investing, nachhaltige Lösungen oder Philanthropie. Es ist unsere Aufgabe als Vermögensverwalter, diesen positiven Wandel zu unterstützen, indem wir unseren Kunden helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und die Tragweite ihrer Investitionen besser zu verstehen.»

Wichtigste Erkenntnisse aus dem Julius Bär Lifestyle Index 2021

Der Julius Bär Lifestyle Index passt sich den Tendenzen im High-End-Konsum an. Die diesjährigen Änderungen im Korb der Güter und Dienstleistungen hatten hauptsächlich in den asiatisch-pazifischen Ländern positive Auswirkungen. Dort erwiesen sich die neuen Artikel als tendenziell billiger.

Trotzdem bleibt Asien die teuerste Region, unter anderem aufgrund seiner schnellen Erholung von der globalen Coronakrise, der Währungsstabilität und der stabilen Preise der Artikel im Index. Schanghai ist zurzeit die teuerste Stadt im Index und hat Hongkong als Spitzenreiter abgelöst, Tokio und Hongkong folgen an zweiter und dritter Stelle. Doch das Bild bleibt durchzogen, wobei Mumbai nach wie vor zu den Standorten gehört, wo sich der vermögende Konsument besonders viel leisten kann.

Auf dem amerikanischen Kontinent ist ein luxuriöser Lebensstil in diesem Jahr am erschwinglichsten. Das liegt in erster Linie an der Abwertung des US- und des kanadischen Dollars gegenüber anderen Hauptwährungen sowie am starken Wertverlust lateinamerikanischer Währungen. Mexiko-Stadt und Vancouver gehören zu den erschwinglichsten Städten im Index, New York bleibt als einzige Stadt auf dem amerikanischen Kontinent in den Top Ten. Die Region ist die teuerste im Bereich Gesundheitswesen, gleichzeitig bleibt jedoch Technologie für den persönlichen Gebrauch bezahlbar, da in den USA viele der weltgrössten Technologieunternehmen beheimatet sind.

Johannesburg hat sich 2021 zum günstigsten Standort für Luxuskonsum entwickelt. Es ist die einzige im Index vertretene afrikanische Stadt und war eine der wenigen Städte mit deutlichen Preisrückgängen im vergangenen Jahr, da der südafrikanische Rand stark an Wert verloren hat. Alle anderen Städte in Europa, dem Nahen Osten und Afrika sind in der Rangliste aufgestiegen, getragen von der Stärke des Euro und des Schweizer Frankens. Einzige Ausnahme ist London, wo die Unsicherheit aufgrund des Brexits Spuren hinterlassen hat.

Der Einbruch des globalen Tourismus im Jahr 2020 hatte grosse Auswirkungen auf den diesjährigen Index. In Asien rutschten Bangkok und Singapur in der Rangliste ab. Der Mangel an Touristen hat aber auch viele europäische Städte hart getroffen.

Die Luxusartikel, deren Preise in US-Dollar gemessen am stärksten gesunken sind, sind Damenschuhe (-11,7%) und Hotelsuiten (-9,3%). Den grössten Preisanstieg hingegen verzeichneten Flüge in der Business Class (+11,4%) und Whisky (+9,9%).

Der Julius Bär Global Wealth and Lifestyle Report 2021 kann heruntergeladen werden unter: www.juliusbaer.com/wealth-report

Hinweis für die Redaktionen

Die Daten für den Julius Bär Lifestyle Index 2021 wurden zwischen Juli und September 2020 erhoben.

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