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Interim Management Statement für die ersten zehn Monate 2016

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Rekordhohe verwaltete Vermögen von CHF 327 Mrd. – Netto-Neugeld nahe am Zielbereich – Regionale Anpassung abgeschlossen – Weiterhin Neueinstellungen von Kundenberatern – Gedämpfte Handelsvolumina beeinflussen die Bruttomarge – Cost/Income Ratio-Ziel bestätigt (1)

Zürich, 17. November 2016 – In den zehn Monaten bis Ende Oktober 2016 stiegen die verwalteten Vermögen der Julius Bär Gruppe auf rekordhohe CHF 327 Mrd., was einem Anstieg von CHF 27 Mrd. oder 9% seit Ende 2015 entspricht. Die Entwicklung der verwalteten Vermögen seit Jahresbeginn war geprägt von anhaltenden Netto-Neugeldzuflüssen, einer positiven Marktentwicklung, der per 1. April 2016 erstmaligen Konsolidierung von Kairos Investment Management SpA (Kairos) mit verwalteten Vermögen von knapp CHF 9 Mrd. sowie der Akquisition (am 4. Juli 2016) der Commerzbank International S.A. Luxembourg (CISAL) mit verwalteten Vermögen von fast CHF 3 Mrd. Diese positiven Faktoren wurden teilweise beeinträchtigt durch negative Währungseinflüsse, hauptsächlich aufgrund der Frankenstärke gegenüber dem Britischen Pfund und dem US-Dollar.

Netto-Neugeld nahe am Zielbereich

Das Netto-Neugeld für die ersten zehn Monate lag auf annualisierter Basis bei knapp 4%. Mit Ausnahme von Lateinamerika haben alle Regionen dazu beigetragen. Basierend auf den Neueinstellungen von Kundenberatern und den aktuellen Aussichten für das Netto-Neugeld wird erwartet, dass sich dieses im Jahr 2017 verbessern und klar im Zielbereich von 4–6% liegen wird.

Nach regionaler Anpassung und Neueinstellungen von Kundenberatern gut aufgestellt für weiteres Wachstum

Die im Sommer angekündigte regionale Anpassung der Frontorganisation wurde in den vergangenen drei Monaten effizient umgesetzt, wobei sämtliche Positionen im Top-Management intern besetzt werden konnten; damit stellte die Gruppe ihren starken Pool an Talenten unter Beweis. Gleichzeitig gelang es der Gruppe erneut, eine beträchtliche Anzahl von hochkarätigen Private Bankern zu verpflichten, die vom reinen Private-Banking-Geschäftsmodell von Julius Bär angezogen wurden. Per Ende Oktober stieg die Anzahl der Kundenberater auf 1376, ein Nettoanstieg seit Jahresbeginn von 159 Kundenberatern, wovon 115 auf Rekrutierungen und 44 auf die Übernahmen von Kairos und CISAL entfielen. Zusammen mit der verbesserten regionalen Ausrichtung und den laufenden Investitionen in Beratungsdienstleistungen, in die Expertise bei der Vermögensverwaltung und in die technologische Transformation der Gruppe wird erwartet, dass die beschleunigte Rekrutierung von Kundenberatern in diesem Jahr stark zum weiteren mittel- und langfristigen Wachstum von Julius Bär beitragen wird.

Bruttomarge beeinflusst von gedämpften Handelsvolumina seit Ende Juni

Trotz einer leichten Verbesserung in Asien nahmen die Kundentransaktionsvolumina in den vier Monaten seit Ende Juni deutlich ab. Infolgedessen verringerte sich die Bruttomarge in den ersten zehn Monaten auf knapp über 91 Basispunkte (Bp). Im Vergleich dazu belief sich die Bruttomarge im ersten Halbjahr auf knapp 95 Bp.

Cost/Income Ratio (2) knapp unter 68% – Erwartungen bestätigt

Die Auswirkungen auf die Cost/Income Ratio (2) seit Jahresbeginn aufgrund sowohl der jüngsten Entwicklung der Bruttomarge als auch der in diesem Jahr beschleunigten Investitionen in das Wachstum wurden weitgehend kompensiert durch eine Reihe von gruppenweiten Kostensenkungsmassnahmen und die positiven Auswirkungen einer Änderung des Pensionskassenplans in der Schweiz im ersten Halbjahr. Infolgedessen lag die Cost/Income Ratio (2) in den ersten zehn Monaten 2016 knapp am oberen Ende des Zielbereichs von 64–68%, den die Gruppe mittelfristig erreichen will. Ungeachtet des Rückgangs der Bruttomarge seit Ende Juni ist die Gruppe zuversichtlich, mit ihrem anhaltend ausgewogenen Kostenmanagement für das laufende Geschäftsjahr eine Cost/Income Ratio (2) zu erreichen, die innerhalb des zu Beginn des Jahres festgelegten Zielbereichs von 68–69% liegt. Voraussetzung dafür ist, dass es in den letzten zwei Monaten des laufenden Jahres zu keiner wesentlichen Verschlechterung der Marktbedingungen kommt.

Nachdem sich die diesjährigen Investitionen in das Wachstum zum ersten Mal in der angestrebten Verbesserung der Produktivität niederschlagen, sollte sich die Cost/Income Ratio (2) in den nächsten zwei Jahren in den Zielbereich von 64–68% hinein normalisieren.

Solide Kapitalausstattung

Per Ende Oktober 2016 und im Anschluss an die erfolgreiche Platzierung einer zweiten unbefristeten Tier 1-Anleihe in Singapur in Höhe von SGD 325 Mio. im letzten Monat lag die (phase-in) BIZ-Gesamtkapitalquote bei 18,2% und die (phase-in) BIZ CET1 Kapitalquote bei 16,2%, was einer Erhöhung gegenüber 17,3% respektive 15,9% Ende Juni 2016 entspricht. Auf diesen Niveaus, die deutlich über den eigenen Untergrenzen der Gruppe von 15% bzw. 11% und noch deutlicher über den regulatorischen Mindestanforderungen von 12,2% bzw. 8% liegen, bleibt die Gruppe solide kapitalisiert.

Julius Bär wird alle am 23. Dezember 2021 ausstehenden nachrangigen Tier 2-Anleihen zum Nennwert am sogenannten Reset Date vom 23. Dezember 2016 gemäss den Bedingungen der Anleihe einlösen. Die Anleihen wurden von der Julius Bär Gruppe im Dezember 2011 in Höhe von CHF 250 Mio. ausgegeben. Die Rücknahme der nachrangigen, nicht Basel III-konformen Tier 2-Anleihen wurde durch die oben genannte, zusätzliche Tier 1-Anleihe, die vollständig Basel III-konform ist, vorfinanziert.

Jahresergebnis 2016

Der detaillierte Finanzabschluss für das Gesamtjahr 2016 wird am 1. Februar 2017 veröffentlicht.

(1) Basierend auf ungeprüfter Betriebsrechnung
(2) Ohne Integrations- und Restrukturierungskosten, Abschreibungen auf Immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit früheren Akquisitionen oder Desinvestitionen und Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verlusten