«Russland, Mittel- und Osteuropa (RCEE) bilden beim verwalteten Vermögen (AuM) zusammen den zweitgrössten Markt in der Region der Schwellenländer, und Russland, Kasachstan und Aserbaidschan sind wichtige Länder darin», sagt Michael Wuest, Market Head RCEE International. Der «Wealth Report: Russia» wurde erstellt, um die makroökonomischen Aussichten für die drei Länder zu beschreiben, einen Überblick über Entwicklungen an den russischen Finanzmärkten zu geben und um interessante Informationen über den Markt der wohlhabenden Privatpersonen (HNWI) in Russland zu präsentieren.

Nach ihrer erfolgreichen Einführung im ersten «Wealth Report: Asia» aus dem Jahr 2011 wurde im jüngsten Bericht die Methode des Julius Bär Lifestyle-Index auf die drei Hauptstädte der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) angewendet: Astana, Baku und Moskau. Der Schwerpunkt bei dieser Methode liegt auf der Beobachtung der Kosten für einen Korb aus Waren und Dienstleistungen, der die Lebenshaltungskosten für HNWIs in diesen drei Städten wiedergibt. Die Ergebnisse zeigen, dass Moskau von den drei Städten die teuerste ist und Baku bei den meisten Waren sowie Dienstleistungen die günstigste.
Zudem enthält der Bericht Porträts über wohlhabende Russen, die Zusammensetzung ihres Vermögens und ihre Anlageentscheidungen. Laut der Studie sind wohlhabende Russen im Durchschnitt 50 bis 55 Jahre alt, verheiratet und haben drei Kinder; ihren Wohlstand haben sie selbst erarbeitet, und sie haben Wurzeln in Russland, wo sie auch mindestens die nächsten zehn Jahre über leben wollen.
Der Bericht zeigt die Vielfalt in den Portfolios von russischen HNWIs und lässt erkennen, dass sich die Bedürfnisse von wohlhabenden Russen um die Erhaltung und den Schutz ihres Vermögens drehen.

Ein eigenes Kapitel beschäftigt sich mit dem Thema Nachfolgeplanung von HNWIs in Russland und deren Vorbereitungen für die nächste Generation.

Insgesamt waren die vergangenen Jahre eine schwierige Zeit für Russland, Kasachstan und Aserbaidschan. Jedoch haben sich die Volkswirtschaften dieser Länder als sehr widerstandsfähig erwiesen und dürften im Jahr 2017 wieder Wachstum erreichen. Die Zahl der HNWIs ist in den vergangenen Jahren relativ stabil geblieben; langfristig wird eine Zunahme erwartet.
Die Tatsache, dass die Preise für viele Luxusgüter in Moskau weiterhin höher sind als in vielen anderen Ländern, ist ein Indiz dafür, dass die Nachfrage von HNWIs stark bleibt.

«Die Ergebnisse des Berichts bringen uns zu der Schlussfolgerung, dass die wirtschaftlichen Aussichten der untersuchten Länder zum ersten Mal seit vielen Jahren positiv sind. Der 'Wealth Report: Russia' bietet Einblicke in die Volkswirtschaften der drei Länder und zeigt unseren Einsatz dafür, Kunden dabei zu helfen, die finanziellen Trends und Besonderheiten der RCEE-Region zu verstehen», erklärt Ewgeni Smuschkovich, Market Head RCEE Europe.