Verantwortungsbewusstes Investieren

2014 hat Julius Bär die Grundsätze für verantwortungsbewusstes Investieren der Vereinten Nationen (Principles for Responsible Investment – PRI)1  unterzeichnet und sich der Swiss Sustainable Finance Association angeschlossen. Den Hintergrund hierfür bildete die Selbstverpflichtung des Unternehmens, die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitserwägungen im Geschäftsbetrieb voranzutreiben.

Als Unterzeichner haben wir uns darauf verpflichtet, zur Einhaltung der PRI-Grundsätze verschiedene Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien (ESG-Kriterien) in unsere Anlage-Entscheidungsprozesse für Kunden und uns selbst zu integrieren und im Rahmen des Jahresberichts über unsere Aktivitäten zu informieren. Im März 2016 haben wir unseren ersten jährlichen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Er informiert darüber, welche Aktivitäten 2015 im Bereich des Verantwortungsbewussten Investierens durchgeführt worden sind, und ist seit Juni 2016 auf der PRI-Website verfügbar.

Ausschluss der Hersteller von verbotenem Kriegsmaterial

Im Einklang mit internationalen Übereinkommen erachtet Julius Bär die Herstellung von verbotenem Kriegsmaterial als eine Verletzung grundlegender humanitärer Prinzipien. Julius Bär positioniert sich hierzu mit einer konzernweiten Richtlinie und mit einer schwarzen Liste von Firmen, die verbotenes Kriegsmaterial herstellen. Ausserdem hat die Bank in allen Unternehmenseinheiten umfassende Überwachungsprozesse eingerichtet.

Verantwortungsbewusstes Geschäftsverhalten

Auf Grundlage der Kernwerte von Julius Bär lässt sich das Unternehmen in seinem Tagesgeschäft von einer Reihe von Leitlinien und beruflichen Standards für ethisches Geschäftsverhalten leiten. Diese sind im Dokument «Our Professional Standards», dem Verhaltenskodex von Julius Bär, zusammengefasst. Ergänzt wird dieser Kodex durch unsere internen Richtlinien und Regeln, die auf Unternehmens- und lokaler Ebene gelten.

Julius Bär steht für Integrität. Dieser Ruf ist einer der wichtigsten Vermögenswerte unseres Unternehmens. Für unsere Glaubwürdigkeit und Seriosität ist die Einhaltung der Gesetze und Vorschriften unabdingbar. Zum Schutz dieser Reputation müssen sich die Mitarbeitenden von Julius Bär nicht nur an die Gesetze und Vorschriften sowie den Verhaltenskodex der Gruppe halten. Vielmehr werden sie auch dazu ermutigt und angehalten, rechtliches, regulatorisches oder ethisches Fehlverhalten zu melden. Wir bitten unsere Mitarbeitenden, derartige Punkte zunächst mit ihren direkten Vorgesetzten, mit Funktionsträgern von Legal & Compliance und/oder mit Human Resources zu besprechen. Alternativ dazu stehen stets andere Kanäle offen, um Bedenken, Beobachtungen oder Beschwerden zu äussern. Dafür stehen beispielsweise der Ombudsmann der Gruppe oder unsere externe Integritätsplattform «Integrity Line» zur Verfügung, die anonyme Meldungen3 ermöglicht. Julius Bär wird keine Sanktionen gegen Mitarbeitende verhängen, die Verstösse oder Verletzungen in gutem Glauben melden.

1www.unpri.org
2Atomare, biologische und chemische Waffen, Landminen und Streubomben
3Gilt an allen Standorten, an denen die lokalen Gesetze dies gestatten