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Nachhaltigkeitsoffenlegungen

Nachhaltigkeitsoffenlegungen für unsere Advisory Mandate

Integration von Nachhaltigkeitrisiken

Bei Julius Baer Investment Advisory GesmbH sehen wir Nachhaltigkeitsrisiken, wie in der Regulation (EU) 2019/2088 definiert, als kritischen Aspekt des Gesamtrisikomanagements der Julius Baer Gruppe weltweit. Nachhaltigkeitsrisiko wird definiert als ein Ereignis oder eine Bedingung in den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, dessen beziehungsweise deren Eintreten tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition haben könnte. Aufgrund der fortschreitenden Veränderung des Klimas rücken neben den anderen Nachhaltigkeitsrisiken speziell Klimarisiken immer stärker in den Fokus. Mit Klimarisiken sind all jene Risiken umfasst, die durch den Klimawandel entstehen oder die infolge des Klimawandels verstärkt werden. Bei den Klimarisiken unterscheidet man zwischen physischen Risiken, welche sich direkt aus den Folgen von Klimaveränderungen ergeben, und Transitionsrisiken, die durch den Übergang zu einer klimaneutralen und resilienten Wirtschaft und Gesellschaft entstehen und so zu einer Abwertung von Vermögenswerten führen können. Beispiele für Nachhaltigkeitsrisiken sind vermehrtes Auftreten von Naturkatastrophen, Verlust der Biodiversität, Rückgang der Schneedecke, extreme Trockenheit, etc.. Nachhaltigkeitsrisiken können sich bei einer Veranlagung in den bekannten Risikokategorien wie etwa dem Bonitätsrisiko, dem Risiko des Totalverlustes und dem Kursrisiko manifestieren. Unsere Kundenbetreuer / Anlageberater haben auf unserer Produkt- und Dienstleistungsplattform Einblick in die ESG‑Risikofaktoren und ‑bewertungen einzelner Instrumente. Somit sind sie in der Lage, ESG‑Überlegungen in die individuelle Bewertung bestehender Risikokategorien einzubeziehen.

Die erfolgreiche Einbindung von Nachhaltigkeitsrisiken in die Anlageberatung beginnt mit einer fundierten Produktüberwachung. Deshalb hat die Julius Baer Investment Advisory GesmbH über die Einbettung in die Maßnahmen der Julius Baer-Gruppe mit der Umsetzung neuer Richtlinien – bzw. Integration in bestehende Richtlinien - und Verfahren begonnen, die der kontinuierlichen Vermeidung von Nachhaltigkeitsrisiken für unser Anlageuniversum dienen. Bereits heute hat die Julius Baer-Gruppe (Bank Julius Bär Schweiz??)  eine interne Richtlinie für den Ausschluss von Unternehmen, die an Entwicklung, Herstellung oder Erwerb von verbotenem Kriegsgerät beteiligt sind, eingeführt und umgesetzt. Derartige Unternehmen werden nicht in unserem Julius Baer-Anlageuniversum berücksichtigt und von einer Finanzierung durch uns ausgeschlossen. Des Weiteren überwacht ein dezidierter Ausschuss der Julius Baer Gruppe die Beteiligungsunternehmen, unter Einbezug von ESG Daten  und öffentlich erhältlichen Informationen, um nach kontrovers eingestuften Instrumenten zu screenen (sie aber nicht automatisch zu exkludieren).

Innerhalb des Beratungsprozesses sind wir in der Lage unseren Kunden auf Anfrage ESG Information, wie ESG Bewertung und Kontroversen, von unseren Rating- wie Datenprovidern, bereitzustellen. Deshalb hängen das verfügbare Anlageuniversum und die damit einhergehende Beratung auch von den konkreten Wünschen unserer Kunden sowie den von ihnen ausgewählten Finanzdienstleistungen ab. Zusätzlich, planen wir ESG Module in die regulären Schulungen für all unsere Mitarbeiter zu integrieren.

Keine Berücksichtigung nachteiliger Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren

Julius Baer Investment Advisory GesmbH berücksichtigt, in Integration in die Julius Baer-Gruppe, die nachteiligen Auswirkungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren bei ihrer Anlageberatung nicht. Zu diesen Nachhaltigkeitsfaktoren gehören, unter anderem, Einflüsse auf das Klima und auf soziale Themen, wie Menschenrechte oder Mitarbeiter-/Arbeitsstandards.

Mangels Verfügbarkeit eindeutiger, verlässlicher und strukturierter Daten seitens Beteiligungsunternehmen und Datenanbieter, über nachteilige Auswirkungen, zum gegenwärtigen Zeitpunkt, glaubt die Julius Baer-Gruppe nicht, dass momentan genügend Informationen zu dieser Thematik bereitstehen, um solche Faktoren in umfassender bzw. kohärenter Weise zu berücksichtigen. Die Julius Baer-Gruppe wird jedoch die aufsichtsrechtlichen Entwicklungen und die Verfügbarkeit etwaiger Daten in diesem Bereich weiterhin genau beobachten und ihre Position auf periodischer Basis evaluieren.

Angaben zur Vergütungspolitik

Julius Baer Investment Advisory GesmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Julius Baer Group, Ltd. (die Gruppe). Wir sind uns der Bedeutung ökologischer, sozialer und unternehmerischer Faktoren für sämtliche Aspekte unserer Geschäftstätigkeit bewusst. Dies schließt selbstverständlich auch unsere Vergütungsmechanismen ein. Diese stehen in Einklang mit gruppenweit geltenden Standards und berücksichtigen ESG‑Erwägungen sowohl auf regionaler als auch auf Abteilungs- und Mitarbeiterebene. Zu unseren Standards zählen eine angemessene Unternehmensführung, konkrete Anforderungen an die Leistungsbewertung (Kennzahlen, Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterentwicklung) und Aspekte des Risikomanagements.

Die Vergütungsschemata bei Julius Bär richten sich in allen Belangen nach einheitlichen Regeln und Vorschriften und berücksichtigen zudem die darin vorgesehenen ESG‑Überlegungen. Auch standortabhängige Besonderheiten finden Berücksichtigung. Auf diese Weise fördern wir eine starke Risikokultur. Gruppenweite Vergütungsregelungen beruhen auf einer Auswertung finanzieller und rechtlicher sowie risiko-, markt- und compliance‑bezogener Messgrößen, sodass sichergestellt ist, dass die Vergütung – inklusive variabler Komponenten - interne und externe Faktoren gleichwertig einbindet. Die Julius Bär-Gruppe setzt darüber hinaus sogar einen auf risikobereinigten Leistungskennzahlen beruhenden Mechanismus zum Vergütungsaufschub ein, der verhindern soll, dass unverhältnismäßig hohe Risiken eingegangen werden. Auf sozialer Ebene betreibt die Julius Bär-Gruppe eine Reihe verschiedener Initiativen zur Talentförderung und zur Förderung der Diversität innerhalb der Belegschaft sowie der Mitarbeiterzufriedenheit. Jedes Jahr helfen uns diese Initiativen bei der Verwirklichung unserer Ziele als Wunscharbeitgeber und unserer Nachhaltigkeitsbestrebungen. Für jeden einzelnen Mitarbeiter gelten höchste Verhaltensstandards. Diese sind in unserem Verhaltens‑ und Geschäftskodex in der überarbeiteten Fassung des Jahres 2020 festgeschrieben. Im täglichen Geschäft müssen unsere Mitarbeiter sowohl die Unternehmenswerte („Care, Passion, and Excellence“) als auch unsere Einstellung gegenüber Risiken entsprechend nach außen tragen.