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Julius Bär steigert den Konzerngewinn um 31% auf CHF 1 137 Millionen*

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«2007 war erneut ein sehr erfolgreiches Jahr für die Julius Bär Gruppe. Durch die ausschliessliche Konzentration auf unsere beiden Kernkompetenzen Private Banking und Asset Management haben wir erfolgreich sowohl für unsere Kundschaft als auch unsere Aktionäre gearbeitet. Wir haben unsere globalen Geschäftsaktivitäten deutlich ausgebaut und gleichzeitig unsere Cost/Income Ratio von 59.5% auf 56.7% verbessert. Selbst in einem Marktumfeld, in dem die Kapitalerhaltung vermehrt an Bedeutung gewinnen wird, sind wir gut positioniert für das weitere Wachstum sowohl unserer global ausgerichteten Aktivitäten als auch unserer Ertragskraft», kommentiert Group CEO Johannes A. de Gier.

Kräftige Ergebnisverbesserung bestätigt Fokus auf Wealth Management

Die verwalteten Vermögen der Julius Bär Gruppe beliefen sich Ende 2007 auf CHF 405 Milliarden, was einer Steigerung von 12% gegenüber CHF 361 Milliarden im Vorjahr entspricht. Dazu haben sowohl der Netto-Neugeld-zufluss von CHF 35 Milliarden, die Markt- und Währungs-Performance von CHF 13 Milliarden als auch der negative Einfluss aus Desinvestitionen (nach Akquisitionen) von CHF 4.4 Milliarden beigetragen. Die verwalteten Vermögen blieben im Vergleich zur Jahresmitte unverändert. Zusätzlich beliefen sich die Custody-Vermögen auf CHF 68 Milliarden, 31% mehr als 2006.

Der Betriebsertrag erhöhte sich im Finanzjahr 2007 um 22% auf CHF 3 449 Millionen. Hauptsächlich als Folge des höheren Vermögensbestands und verstärkter Kundenaktivitäten stieg der Erfolg aus dem Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft um 17% auf CHF 2 755 Millionen. Der Erfolg aus dem Zinsengeschäft stieg um 25% auf CHF 323 Millionen als Folge des umsichtig ausgeweiteten Kreditgeschäfts mit Privatkunden.

Der Geschäftsaufwand stieg um 18% auf CHF 2 000 Millionen. Der Personalaufwand erhöhte sich um 19% auf CHF 1 409 Millionen, was hauptsächlich auf die Personalzunahme um insgesamt 11% von 3 684 auf 4 099 Mitarbeitende im Zusammenhang mit dem fortgesetzten Ausbau aller Geschäftsfelder sowie auf höhere leistungsorientierte Entschädigungen zurückzuführen ist. Der Sachaufwand, einschliesslich Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste, erhöhte sich um 19% auf CHF 548 Millionen. Als Folge davon verbesserte sich die Cost/Income Ratio erneut, auf 56.7% im Jahr 2007 nach 59.5% im Jahr 2006.

Der Gewinn vor Steuern stieg um 28% auf CHF 1 449 Millionen. Sämtliche Sparten der Bank Julius Bär und das Asset Management trugen kräftig zu dieser Zunahme bei. Die Steuern beliefen sich auf CHF 312 Millionen, was einer im Vergleich zum Vorjahr leicht niedrigeren Steuerquote von 21.5% entspricht. Als Folge davon erhöhte sich der Konzerngewinn im Jahresvergleich um 31% auf CHF 1 137 Millionen* und der Gewinn pro Aktie um 34% auf CHF 5.28. Der Konzerngewinn war im zweiten Halbjahr 2007 um 19% höher als im ersten Halbjahr.

Die konsolidierte Bilanzsumme betrug Ende 2007 CHF 46.9 Milliarden. Der Anstieg um CHF 11 Milliarden bzw. 30% ist in erster Linie auf die um CHF 7.5 Milliarden höheren Verpflichtungen gegenüber Kunden zurückzuführen. Das Eigenkapital bilanzierte mit CHF 6.4 Milliarden um 6.3% und die Eigenmittel Tier 1 gemäss BIZ mit CHF 2.0 Milliarden um CHF 224 Millionen tiefer als Ende 2006. Dies ist zurückzuführen auf den erhöhten Jahresgewinn abzüglich der CHF 1.1 Milliarden für den Rückkauf von 5.5% eigener Aktien im Juni letzten Jahres, der Abgrenzungen für die Dividende 2007 sowie höherer Kapitalunterlegung für die gestiegenen risikogewichteten Aktiven als Folge unserer Geschäftsausweitung. Mit einer BIZ-Quote Tier 1 von 12.9% gemäss Basel I (2006: 17.1%) verfügt die Julius Bär Gruppe unverändert über eine solide finanzielle Basis. Die Eigenkapitalrendite erhöhte sich auf 31.6% (2006: 24.3%).

Bank Julius Bär und Asset Management mit beachtlichem Netto-Neugeldzufluss

Die im Segment Bank Julius Bär verwalteten Vermögen nahmen 2007 um CHF 22 Milliarden oder 10% auf CHF 234 Milliarden zu. Der Netto-Neugeldzufluss belief sich auf CHF 18 Milliarden oder 9 Prozentpunkte. Mit einem Anstieg des Betriebsertrags um 19% und einer Zunahme des Geschäftsaufwands um 12% erhöhte sich der Gewinn vor Steuern um 30% auf CHF 817 Millionen. Die in der Sparte Private Banking verwalteten Vermögen erhöhten sich um 13% auf CHF 156 Milliarden. Der Netto-Neugeldzufluss trug zu diesem Wachstum CHF 12 Milliarden oder 9 Prozentpunkte bei. Die Wachstumsmärkte, Asien im Speziellen, wiesen erneut einen starken Zufluss aus, während die Kernmärkte ebenfalls einen positiven Beitrag leisteten. Die in der Sparte Investment Products verwalteten Vermögen nahmen um 5% auf CHF 78 Milliarden zu. Der Anstieg des Netto-Neugeldzuflusses betrug CHF 6 Milliarden oder 9 Prozentpunkte.

Die im Segment Asset Management verwalteten Vermögen erhöhten sich Ende 2007 um CHF 23 Milliarden oder 15% auf CHF 171 Milliarden. CHF 17 Milliarden oder 11 Prozentpunkte sind auf den Netto-Neugeldzufluss zurückzuführen, wozu das US-Geschäft erneut kräftig beigetragen hat. Ende 2007 verwaltete GAM Vermögen von CHF 86 Milliarden und das US Asset Management-Geschäft Vermögen von CHF 85 Milliarden. Der Betriebsertrag erhöhte sich um 26% und der Geschäftsaufwand um 28%, was in einem um 23% höheren Vorsteuergewinn von CHF 668 Millionen resultierte, wozu GAM den grössten Anteil beisteuerte.

Strategie des Kapitalmanagements bekräftigt

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung im April 2008 die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von CHF 0.50 pro Namenaktie. Zusätzlich schlägt er die Vernichtung der 5.5% Julius Bär Holding Namenaktien vor, die 2007 zurückgekauft wurden. Die Generalversammlung wird auch über das angekündigte Aktienrückkaufprogramm 2008–2010 im Umfang von rund CHF 2 Milliarden zu befinden haben, das im April aufgenommen werden soll.

Veränderungen im Verwaltungsrat per Generalversammlung vom 15. April

Georges Gagnebin, Vize-Präsident des Verwaltungsrates, hat sich entschieden, auf eine Wiederwahl zu verzichten. Mit dem erfolgreichen Abschluss der Integration, bei der er eine Schlüsselrolle einnahm, wird er der Julius Bär Gruppe weiterhin als Berater zur Verfügung stehen und als Präsident des Verwaltungsrates ihrer Tochtergesellschaft Infidar Vermögensberatung AG vorgeschlagen. Professor Dr. Paul Embrechts wird sein Mandat nach elf Jahren als Mitglied des Verwaltungsrates ebenfalls niederlegen.

Die Unterlagen zur Bilanzpressekonferenz (Präsentation, Business Review 2007, Geschäftsbericht 2007 sowie die Pressemitteilung in verschiedenen Sprachen) sind ab 07.00 Uhr unter www.juliusbaer.com verfügbar.

Das Halbjahresresultat 2008 der Julius Bär Gruppe wird am 28. Juli 2008 publiziert


*In beiden Jahren unter Ausklammerung von Integrations- und Restrukturierungskosten sowie Abschreibungen auf Immateriellen Vermögenswerten und finanziellen Sonderfaktoren (nur 2006). Unter Einschluss dieser Positionen be¬trug der Konzerngewinn im Jahr 2007 CHF 940 Millionen, was gegenüber 2006 einer Zunahme von 40% entspricht.