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Interim Management Statement für die ersten zehn Monate 2017 (1)

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Anstieg der verwalteten Vermögen um 17% auf rekordhohe CHF 393 Mrd. – Anhaltend starker Netto-Neugeldzufluss – Weitere Verbesserung der Cost/Income Ratio (2) und der Kapitalquoten

Zürich, 20. November 2017 – Die von der Julius Bär Gruppe verwalteten Vermögen stiegen per Ende Oktober 2017 auf rekordhohe CHF 393 Mrd., was einer Zunahme von CHF 57 Mrd. oder 17% seit Jahresbeginn entspricht. Der Anstieg der verwalteten Vermögen ist auf beträchtliche Netto-Neugeldzuflüsse, die anhaltend positive Marktperformance und die Aufwertung des Euros gegenüber dem Schweizer Franken zurückzuführen.

Netto-Neugeldzuflüsse über dem Zielbereich
Unterstützt durch den substantiellen Beitrag der in den letzten zwei Jahren eingestellten Kundenberater bewegte sich das Netto-Neugeldwachstum weiterhin über dem Zielbereich von (annualisiert) 4–6%. In den Schwellenländern und der Region Asien-Pazifik war das Momentum besonders ausgeprägt.

Rückgang der Kundentransaktionsvolumina im Sommer
Die Bruttomarge für die ersten zehn Monate sank auf knapp unter 90 Basispunkte (Bp), was hauptsächlich auf den Ertragsrückgang aus den Devisenhandelsgeschäften der Kunden seit Ende Juni zurückzuführen ist. Im ersten Halbjahr belief sich die Bruttomarge auf nahezu 92 Bp.

Anhaltender Trend zu besserer Cost/Income Ratio (2)
Im Einklang mit der Jahresprognose der Gruppe hat sich die Cost/Income Ratio (2) weiter in Richtung des mittelfristigen Zielbereichs von 64–68% verbessert. In den ersten zehn Monaten lag die Cost/Income Ratio (2) unter 69%, im Vergleich zu 69,1% im ersten Halbjahr. Die Cost/Income Ratio (2) dürfte sich im Jahr 2018 weiter verbessern und in den mittelfristigen Zielbereich hineinbewegen. Voraussetzung für diese Prognose ist, dass es zu keiner deutlichen Verschlechterung der Marktbedingungen kommt.

Solide Kapitalausstattung
Die BIZ Gesamtkapitalquote der Gruppe verbesserte sich per Ende Oktober 2017 weiter auf 21,8% (auf vollständig umgesetzter Basis 21,2%). Die BIZ CET1 Kapitalquote betrug 16,4% (auf vollständig umgesetzter Basis 13,4%). Beide Kapitalquoten liegen deutlich über den eigenen Untergrenzen der Gruppe von 15% bzw. 11% und sehr deutlich über den regulatorischen Mindestanforderungen von 12,2% bzw. 8%. Die Verbesserung der Gesamtkapitalquote ist u.a. auf die erfolgreiche Platzierung von unbefristeten, nicht kumulativen Additional-Tier-1-Wertpapieren (AT1) mit hohem Trigger über USD 300 Mio. im September 2017 zurückzuführen. Die AT1-Wertpapiere sind mit einem Coupon von 4,75% ausgestattet. Dies ist die niedrigste Verzinsung, die je von einer europäischen Bank bei auf USD lautenden AT1-Transaktionen erreicht wurde.

Jahresergebnis 2017
Der detaillierte Finanzabschluss der Julius Bär Gruppe für das Gesamtjahr 2017 wird am 31. Januar 2018 veröffentlicht.

Bitte beachten Sie den Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen im Medienmitteilungs-PDF auf dieser Seite.

Diese Medienmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Massgebend ist die englische Version.


(1) Basierend auf ungeprüfter Betriebsrechnung
(2) Ohne Integrations- und Restrukturierungskosten, Abschreibungen auf immateriellen Vermögenswerten im Zusammenhang mit früheren Akquisitionen oder Desinvestitionen und Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verluste

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