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Drei Dinge, die Sie bei Ihrer Finanzplanung tun bzw. nicht tun sollten

«Es spielt keine Rolle, wer wir sind oder wie viel Vermögen wir angehäuft haben. Wir müssen uns alle aus finanzieller Sicht Gedanken über unsere Zukunft machen. In meiner über 20-jährigen Tätigkeit als Finanzplaner habe ich in Bezug auf die Hoffnungen, Erwartungen und Fehler der Menschen im Zusammenhang mit der Finanzplanung schon fast alles gesehen», sagt Thomas Bopp, Team Head Wealth Planning bei Julius Bär.

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Wenn ich am Montagmorgen ins Büro komme, habe ich noch keine Ahnung, welche Situationen sich im Laufe der Woche für mich ergeben werden. Jeder Kunde ist anders, hat seine eigenen Familienverhältnisse, Ziele für die Zukunft und finanziellen Mittel. Genau das macht die Arbeit so erfüllend.

Meine Aufgabe besteht darin, mir einen ganzheitlichen Überblick über das Vermögen einer Einzelperson oder Familie zu verschaffen und bei Bedarf Kundenberater sowie Steuer-, Nachfolge- und Portfoliospezialisten hinzuzuziehen. Auch wenn ich im Wesentlichen vor allem viel mit Zahlen zu tun habe, so steht im Zentrum einer effektiven Finanzplanung doch das Verständnis für die Ziele, Bedürfnisse und Wünsche des Kunden.

Drei Dinge, die Sie tun sollten

Das Funktionsprinzip eines Finanzplans verstehen
Ein Finanzplan ist zunächst einmal eine Übersicht über Ihre aktuelle Finanzlage, bei der alle Vermögenswerte unabhängig von ihrer Art berücksichtigt werden. Ausserdem dient er als Roadmap, in der einige der Meilensteine verankert sind, die Ihr Leben kurz-, mittel und langfristig beeinflussen könnten. Er kann die finanziellen Auswirkungen Ihrer Optionen wie Vorruhestand, Pensionsbezug, Heirat, Verkauf eines Unternehmens oder Geburt eines weiteren Kindes simulieren. Und er enthält in der Regel Verbesserungs- und Optimierungsvorschläge. Nicht zuletzt dient er als gute Grundlage, um Ihnen ein Verständnis für Ihre Risikofähigkeit als Anleger zu vermitteln.

Klare Ziele definieren
Kunden fragen mich zu Beginn des Planungsprozesses häufig, wie andere Menschen ihre Ziele festlegen oder an Ereignisse im Leben wie Ruhestand oder Ausbildungsfinanzierung für Ihre Kinder herangehen. Solche Informationen mögen zwar nützlich sein, aber Sie müssen dennoch Ihren eigenen Weg gehen und die Wünsche und Ziele Ihrer eigenen Familie für bestimmte Zeiträume erwägen. Ohne klare Ziele wird es Ihnen schwerfallen, eine sinnvolle langfristige Strategie zu definieren. Das wiederum könnte sich nachteilig auf Ihr Gesamtvermögen und Ihre Umstände als Ganzes auswirken.

Realistisch sein
Auch wenn viele Kunden tatsächlich mehr Vermögen besitzen als ihnen bewusst ist, kommt es doch häufig vor, dass Menschen den Aufwand an Mitteln unterschätzen, den sie brauchen, um ihren Lebensstandard bis weit in die Zukunft hinein aufrechtzuerhalten. Oft sind sie schockiert über den Umfang ihrer Ausgaben und wünschen sich, sie hätten früher mit der Planung begonnen. Wenn das Einkommen steigt, neigen Menschen dazu, mehr auszugeben statt mehr zu sparen. Ohne eine gewisse Kontrolle kann das auf Dauer riskant sein. Und dann gibt es noch diejenigen, die denken, sie müssten den Grossteil ihres Vermögens bis weit in die Zeit ihres Ruhestands hinein aufheben, um ein Gefühl finanzieller Sicherheit zu haben, auch wenn sie wissen, dass sie nichts mitnehmen können! Das ist zwar sehr menschlich und verständlich, aber man muss realistisch abschätzen, wie viel Vermögen für ein komfortables Leben nötig ist.

Drei Dinge, die Sie nicht tun sollten

Nicht hinauszögern
Wenn Sie Ihre Finanzplanung auf die lange Bank schieben, könnten Sie wichtige Termine oder Gelegenheiten verpassen, beispielsweise die steuerliche Optimierung von Pensionsbezügen. Je früher Sie damit beginnen, Ziele zu setzen und einen Plan aufzustellen, um so früher können Sie beruhigt in die Zukunft blicken. Vergessen Sie nicht: Ein Finanzplan ist eine solide Basis für Ihre Nachlassplanung, ob es dabei nun um das Vermächtnis von Eigentum oder um die Vermögensstrukturierung für Ihre Angehörigen geht. Eine frühzeitige Planung ist noch wichtiger, wenn Ihre Familie über den ganzen Erdball verstreut ist, da die Vermögensplanung mehrere Länder mit unterschiedlichen rechtlichen, steuerlichen und erbrechtlichen Vorschriften involviert.

Überprüfen nicht vergessen
Finanzplanung ist keine einmalige Sache. Wäre es doch nur so einfach! Aber sie ist ein fortlaufender Prozess, der an Veränderungen Ihrer Lebensumstände oder auch des rechtlichen Rahmens oder der wirtschaftlichen Verhältnisse in Ihrem Land angepasst werden muss. Sie erwerben im Laufe Ihres Lebens vielleicht neue Vermögenswerte und setzen sich damit möglicherweise in einer oder mehreren Anlageklassen dem Risiko von Marktpreisschwankungen und damit Verlusten aus. Ohne einen umfassenden Überblick über Ihr Vermögen lässt sich die Notwendigkeit zur Diversifikation des Portfolios möglicherweise nur schwer erkennen.

Schliessen Sie Ihren Partner nicht aus
Selbstverständlich handhabt jede Familie ihre Finanzverwaltung auf ihre eigene Weise. Eine offene, ehrliche und regelmässige Kommunikation ist bei der Finanzplanung für gewöhnlich jedoch der beste Ansatz, damit alle stets auf dem neuesten Stand sind und die Zukunft gesichert sehen. Das ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn Paare nicht verheiratet sind oder nicht in einer gesetzlich anerkannten Partnerschaft leben. Informieren Sie sich über das Ehe- und Familienrecht in Ihrem Wohnsitzland und welche Konsequenzen sich daraus im Fall Ihrer Handlungsunfähigkeit oder Ihres Ablebens ergeben könnten.

Auf viele Menschen kann es abschreckend wirken, das eigene Leben mit klaren Zielen in einem Finanzplan zu skizzieren. Dennoch gelangen Sie mit einem solchen Plan einen Schritt näher an eine Zukunft, die frei ist von finanziellen Belastungen.

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