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So bleiben Anleger 2022 investiert

Nach einem Jahr des Heilens, das geprägt war von widerstandsfähigem Wachstum, ist der nächste logische Schritt nun eine konjunkturelle Abschwächung, bei der die Wirtschaft in einen nachhaltigen Wachstumsmodus eintritt. Auch wenn dies vermutlich moderatere Renditen bedeuten wird, bieten sich Anlegern insgesamt noch immer attraktive Gelegenheiten.

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Das Wirtschaftswachstum dürfte nun eher organisch vonstattengehen, da die Politik auf einen Straffungskurs einschwenkt, um einige ihrer sehr grosszügigen Krisenprogramme herunterzufahren. Insgesamt wird die Unsicherheit in Bezug auf die Inflationsentwicklung auch zu Beginn des neuen Jahres anhalten.

Der weitere Konjunkturverlauf ist schwer vorhersehbar. Darum empfehlen unsere Research-Analysten den Aufbau eines diversifizierten Portfolios, bei dem strukturelle Gewinner und die Nutzniesser höherer Anleihenrenditen im Vordergrund stehen. Flexibilität wird für festverzinsliche Anlagen besonders wichtig sein. Daher legen wir vor allem Wert auf Strategien für ein aktives Durationsmanagement sowie eine sorgfältige Auswahl von Anleihen. Auch denken wir, dass der Dollar kurzfristig wieder stark wird, und bleiben gegenüber Rohstoffen insgesamt zurückhaltend.

In den Schwellenländern hat das harte regulatorische Vorgehen Chinas die Performance belastet; wir rechnen mit weiterem Gegenwind. Aus diesem Grund bevorzugen wir Indien, das sich durch einen grossen Binnenmarkt und überzeugendes Wachstum auszeichnet und das Potenzial zu einer Neuauflage der chinesischen Erfolgsgeschichte der «New Economy» der letzten 15 Jahre hat.

Was 2022 für Ihr Portfolio wichtig ist
Nutzen Sie die Ressourcen unseres Market Outlook

Ein näherer Blick auf Aktien
Aktien bleiben unsere bevorzugte Anlageklasse, auch wenn es innerhalb dieser wie immer Gewinner und Verlierer geben wird. Widerstandsfähigkeit ist wichtig, vor allem, wenn das Wachstum nachlässt (dabei aber weiter positiv ist). Widerstandsfähige Unternehmen zeichnen sich durch solide betriebliche Abläufe aus, die es ihnen ermöglichen, selbst unter schwierigen Marktbedingungen zu überleben und sogar zu florieren.

Mit dem allmählichen Übergang in die postpandemischen Zeit wird es mittel- bis langfristig darauf ankommen, die Spreu vom Weizen zu trennen (also Investitionsziele sorgfältig auszuwählen). Wir sind keine Hellseher. Allerdings werden wir 2022 Unternehmen favorisieren, die unter den neuen Verhältnissen florieren dürften. Dabei werden wir drei unterschiedliche Blickwinkel berücksichtigen:

  1. Unternehmen, die sich auch nach der ersten Erholung weiter gut entwickeln

  2. Unternehmen, die den vorübergehenden Inflationsschub und die Lieferengpässe meistern

  3. Unternehmen, die von den durch die Pandemie verstärkten Trends profitieren werden

Weitere attraktive Gelegenheiten für 2022:

  • Next Generation: Trotz der bereits hohen Akzeptanzrate sind Cloudcomputing und KI noch immer stark im Kommen. Global gesehen steigt nicht nur die Rechenleistung rapide, sondern auch das Volumen an Daten, die gespeichert und analysiert werden müssen, wächst in atemberaubendem Tempo. Innerhalb von nur fünf Jahren dürfte sich die weltweit erzeugte Datenmenge verdreifacht haben. Cloudspeicher werden Dateneigentümern dann Möglichkeiten zur Aufbewahrung ihrer Daten bieten, die günstiger und sicherer sind als lokale Speicherressourcen.

  • Festverzinsliche Anlagen: Die Weltwirtschaft lässt den Krisenmodus hinter sich, die Ausfallquoten dürften niedrig bleiben und die Zentralbanken verabschieden sich von ihrer extrem lockeren Geldpolitik. Wir bevorzugen Anleihen mit attraktiven Renditen und einem nur moderaten Kreditrisiko und sehen Gelegenheiten in Asien sowie im Nahen Osten.

Inflation – im Vordergrund
Für 2022 sehen wir zwei Unsicherheitsfaktoren, die weitreichende Konsequenzen für Anleger haben könnten:

  1. Die Zentralbanken straffen zu schnell und zu früh: Eine der zentralen Fragen der Inflationsdebatte geht dahin, ob die aktuell hohen Inflationsraten dazu führen werden, dass die Zentralbanken in einer Überreaktion ihre Geldpolitik vorzeitig und deutlicher straffen und damit einen geldpolitischen Fehlentscheid treffen.

  2. Die Inflation hält noch länger an: Auch wenn dies nicht der Konsensmeinung entspricht, so gibt es doch Marktteilnehmer, die davon ausgehen, dass die Inflation Bestand haben wird. Dies könnte im ungünstigsten Fall zu einer Lohninflationsspirale führen, wie wir sie in den 1970er-Jahren gesehen haben, die von kontinuierlich steigenden Erwartungen noch höherer Preise getragen ist. In einem Szenario, in dem die Inflation nicht zurückgeht, wären Anleger gut beraten, ihre Portfolios entsprechend anzupassen.

Wie sollten Sie Ihr Portfolio nach Meinung der Experten von Julius Bär positionieren?

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