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«Wir wollen Mehrwert schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht»

Ob Student der Biotechnologie oder Lenker von Julius Bär – Philipp Rickenbacher hat sich bei seinem beruflichen Werdegang immer stark von seiner Neugier leiten lassen. «Er gab mir Gelegenheit, die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.» Diese umfassende Sicht auf das Leben ist auch eine Konstante in der 130-jährigen Geschichte von Julius Bär. «Die Bank war immer mehr als ein herausragender Vermögensverwalter», so Rickenbacher. In einem kürzlich geführten Gespräch legt der CEO dar, wie aus dieser Tradition das neue Unternehmensziel «Mehrwert schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht» hervorgegangen ist und was dies für die Stakeholder von Julius Bär bedeutet.

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Wenn Sie sich selbst in drei Worten oder kurzen Sätzen beschreiben müssten, welche wären das?
Philipp Rickenbacher: «Neugier, unkonventionelles Denken, Teamplayer. Ich will wissen, was in der Welt geschieht – neue Dinge sehen, neues Wissen entdecken, das fasziniert mich. Ich würde mich als unkonventionellen Denker bezeichnen. Ich denke gerne ausserhalb meiner eigenen Normen, möchte den Raum dieser Normen immer wieder einmal neu ausloten, um Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten – das liegt vermutlich an meiner Neugier. Und ich würde mich als Teamplayer bezeichnen. Ich arbeite lieber mit anderen im Team als nur allein am Schreibtisch.»

Wie haben diese Eigenschaften Ihre beruflichen Entscheide beeinflusst, wie sind Sie dadurch vom Studium der Biotechnologie zur Position des CEO eines Vermögensverwaltungsunternehmens gekommen?
«Mein beruflicher Werdegang verlief nicht ohne Umwege. Das ist der Neugier geschuldet, die ich dem Leben entgegenbringe. Auf dem Gymnasium habe ich klassische Sprachen gelernt, später war ich einige Zeit im Ausland, um Sprachen zu lernen. Dann kehrte ich zurück, um an der ETH Zürich Biotechnologie zu studieren, weil ich dachte, diese Gelegenheit komme nie wieder. In dieser Zeit lernte ich den Wert des Geldes kennen und kam erstmals mit dem Bankgeschäft in Berührung. Ich fing in der Beratung an, die so breit aufgestellt ist wie kein anderer Bereich, und letztlich entschied ich mich für das Banking bei Julius Bär. Sogar mein beruflicher Werdegang bei Julius Bär gab mir Gelegenheit, die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. Das ist sozusagen der rote Faden in meinem Berufsleben.»

Mein beruflicher Werdegang gab mir Gelegenheit, die Welt aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Welche Ihrer Erfahrungen bringen Sie in Ihre Gespräche mit Kunden mit? Und was lernen Sie von den Kunden?
«Ich versuche, bei Kundenterminen alles einzubringen. Natürlich meinen Hintergrund, meine Neugier und hoffentlich auch ein paar Erkenntnisse über die Welt, zusammen mit vielen Fragen über das, was kommen mag. Ich versuche das einzubringen, was ich im letzten Gespräch mit Kunden oder externen Stakeholdern gelernt habe, und ich finde es spannend, wenn ich Gelegenheit habe, Kunden und Denkweisen zu verbinden und Ideen zusammenzubringen. Ausserdem möchte ich meinen Humor und meine Persönlichkeit in das Meeting einbringen, denn schliesslich sind wir auch Menschen. Im Kontakt mit Kunden ist die Verbindung auf menschlicher Ebene ebenso wichtig wie der Inhalt des Gesprächs.»

Wie würden Sie die Rolle von Julius Bär beschreiben – im Leben der Kunden, im Leben der Mitarbeitenden und in den Gemeinschaften, in denen die Bank tätig ist?
«Julius Bär war in den letzten 130 Jahren vom Wesen her immer ein herausragender Vermögensverwalter: Unsere vorrangige Aufgabe besteht darin, unseren Kunden zu helfen, ihr Vermögen zu vermehren, zu erhalten und weiterzugeben. Aber – und das ist ein grosses «Aber» – wir haben mit unserem Unternehmenszweck «Mehrwert schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht» den Rahmen geschaffen, um diese Kreise konzentrisch zu erweitern und den Familien unserer Kunden die Möglichkeit zu geben zu gedeihen. Wir wollen den Kunden dabei helfen, in die Welt, in die Zukunft zu blicken und die Geschehnisse zu verstehen. Für uns als Unternehmen bedeutet das auch, sich auf die Gesellschaften zu konzentrieren, in denen wir leben, und diesen etwas zurückzugeben. Dafür steht Julius Bär.»

Wir wollen den Kunden dabei helfen, in die Welt, in die Zukunft zu blicken und die Geschehnisse zu verstehen.

Sie haben 2020 eine Dreijahresstrategie für Julius Bär präsentiert – was kommt als Nächstes?
«Sie stellen diese Frage mitten im Geschehen, es liegt noch einiges an Arbeit vor uns. Anfang 2020 haben wir drei Prioritäten aufgestellt: Umstellung auf nachhaltiges Gewinnwachstum, Optimierung unseres Wertversprechens für anspruchsvolle High Net Worth Individuals und Ultra-High Net Worth Individuals und verstärkte Investition in die Beratung durch Menschen sowie in Technologie. Wir haben schon viel erreicht, dabei die Bank gleichzeitig durch die Pandemie gesteuert und unsere grosse Kundennähe 2020 bewahrt. Aber es gibt noch mehr zu tun.

Das wird uns natürlich die nächsten eineinhalb Jahre noch beschäftigen. Wir werden unsere strategischen Schritte hin zu unserer langfristigen Vision weiter ausbauen, die sehr stark unter dem Einfluss unserer Zielsetzung «Mehrwert schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht» stehen wird. Aktuell legen wir das Fundament für alles, was noch kommt.»

Julius Bär hat die Pandemie im Rückblick bemerkenswert gut überstanden. Was haben wir gelernt und was wird bleiben, sowohl in Bezug auf die Vermögensverwaltung als auch die Gesellschaften im Allgemeinen?
«Das letzte Jahr hat mich vielleicht noch stolzer auf Julius Bär gemacht als ich schon war. Lassen Sie mich bei unseren Mitarbeitenden beginnen. Ich möchte hervorheben, wie hervorragend sie sind, wie gut sie unter schwierigen Bedingungen gearbeitet haben, und dass sie damit Julius Bär insgesamt noch widerstandsfähiger gemacht haben. Ich denke, wir waren während dieser Krise immer sehr resilient: Wir haben bewiesen, dass unser Ansatz für das Risikomanagement, unsere Prozesse und unsere Parameter richtig waren. Aber wir haben auch gezeigt, dass wir multitaskingfähig sind und eine grosse Bandbreite haben, dass wir unsere Transformation parallel zum Krisenmanagement voranbringen und im Umgang mit unseren Kunden weiterhin sehr stark auf Details achten können. Ganz sicher werden wir diese Flexibilität, diese Brandbreite und diese Widerstandsfähigkeit zum Teil mit in die Zukunft nehmen, vielleicht zusammen mit ein paar neuen Arbeitsansätzen und neuen digitalen Hilfsmitteln, mit denen wir in den nächsten zehn Jahren Wertschöpfung generieren können.»

Ich denke, wir waren im gesamten Verlauf dieser Krise sehr resilient.

Wie gehen Sie selbst mit der Situation um? Wie investieren Sie in Ihre eigene Gesundheit?
«Ich bin froh, dass ich nicht allzu sehr über die Entwicklungen nachdenken muss, da mein Leben ohnehin relativ rasant verläuft. Ich denke, ich verfüge über eine gewisse Widerstandskraft. Ich stelle mich auf neue Situationen ein und versuche, darin eher die Chance als die Schwierigkeit zu sehen. Ich bemühe mich, Pausen einzulegen und mir während des Tages und der Woche bewusst ein paar freie Stunden zu gönnen, damit ich auftanken kann und wieder genug Energie habe, um am nächsten Morgen weiterzumachen. Aber das ist auch einfach, wenn man mit Freude und Leidenschaft ans Werk geht. Die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben können dadurch recht leicht verschwimmen.»

Wir wissen, dass Sie Musik lieben und Musik viel zur Entspannung und Erholung beitragen kann. Was läuft aktuell auf Ihrer Spotify-Playlist?
«Bei mir gibt es keine Spotify-Playlist. Ich mag Spotify, aber ich liebe Tidal, und deshalb würden Sie eine Tidal-Playlist finden. Auf dieser habe ich zurzeit den aktuellen Mahler-Zyklus der Berliner Philharmoniker. Es ist wunderbar, diese Musik zu hören und in sie einzutauchen. Dann enthält die Liste noch einige Klassiker wie das Kölner Konzert von Keith Jarrett, das ich in letzter Zeit gerne höre. Und eine lange Reihe namenloser Stücke, die meine 15-jährige Tochter hinzugefügt hat und die mich perfekt auf dem Laufenden halten, was den Musikgeschmack der heutigen Zeit angeht.»

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