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Mathieu Jaton: Die Musik steht im Vordergrund

Mathieu Jaton, CEO des Montreux Jazz Festival, hat aus seiner Leidenschaft für Musik einen Vollzeitjob gemacht. Zwei Jahrzehnte nachdem er als Praktikant zu der Organisation kam, leitet er heute das weltberühmte Festival und führt es in die Zukunft. Lesen Sie seine Geschichte und erfahren Sie, welche Werte das Festival von Montreux so besonders machen.

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Blick in dieselbe Richtung
Ein Anliegen der Festival-Macher war schon immer die Förderung junger Talente. Diese Tradition findet heute ihre Fortsetzung in der digitalen Musikplattform «Spotlight», die regelmässig aufstrebende Musikerinnen und Musiker präsentiert. Auch Julius Bär, neuer Global Partner des Festivals, ist nun dabei. «Unsere DNA und die Werte von Julius Bär haben vieles gemeinsam; durch unsere Authentizität, unsere Gastfreundlichkeit und die Art, wie wir beide mit unseren Kunden umgehen, entstehen spannende Synergien, die wir nutzen können», erklärt Mathieu. «Zukunftsgerichtetes Denken, internationale Ambition, eine Innovationsstrategie und vor allem unser Engagement für wunderbare Kunst und die nächste Musikergeneration – das ist unser gemeinsamer Nenner.»

Auch bei künftigen Ausgaben des von der Montreux Jazz Artists Foundation ins Leben gerufenen «Autumn of Music» wird Julius Bär an Bord sein; darüber hinaus wird es Gelegenheiten zur Übernahme von Gastgeberrollen auf den internationalen Montreux Jazz Festivals in Rio de Janeiro, Brasilien, sowie im chinesischen Hangzhou geben.

Wir haben die gleiche Vision von Musik.

Mathieu Jaton, CEO Montreux Jazz Festival, zur Partnerschaft mit Julius Bär

Wenn Träume wahr werden
Mathieu Jaton wurde im Alter von 24 Jahren als Leiter Marketing und Sponsoring von Claude Nobs, dem verstorbenen Begründer des Festivals, eingestellt und stieg innerhalb eines Jahres zum Festivaldirektor auf. Nach vielen Jahren gemeinsamer Arbeit mit Claude als Mentor entwickelte er die Werte und die DNA des Festivals nach seinen Vorstellungen weiter.

«Als Claude das Festival 1967 ins Leben rief, bat er aus seinem Freundeskreis unter anderem meinen Vater um Hilfe. Ich kenne Fotos, auf denen sie zusammen arbeiten. Irgendwann wollte ich auch bei dem Festival mitmachen – nicht als Musiker, sondern als Organisator. Bei meiner ersten Begegnung mit Claude war ich 16. Er fragte mich, ob ich im Rahmen des Festivals Empfänge für die Künstler in den Berghütten organisieren wollte. Das tat ich dann sechs Jahre lang in meiner Studienzeit», erklärt Mathieu. Seitdem hat ihn das Festival nicht mehr losgelassen. Unmittelbar nach seinem Abschluss an der École hôtelière de Lausanne begann er, Hand in Hand mit Claude zu arbeiten. «Weisst Du, warum ich mich für Dich entschieden habe?», fragte Claude ihn einmal. «Weil ich weiss, dass Du die DNA meines Festivals bewahren wirst.»

«Ich fühlte mich natürlich sehr geehrt und war bewegt», so Mathieu. Besonderes Gewicht bekam die enge Beziehung zwischen den beiden, als Claude 2013 überraschend verstarb. «Ich hatte seine Worte in meinem Herzen und sie gaben mir einen unverrückbaren Fokus. Jeder wollte wissen, wie es mit dem Festival weitergehen würde. Mir war bewusst, was Claude erreicht hatte, aber ich wollte nicht in Wehmut zurückblicken. Ich wollte das Festival über seine Vergangenheit in die Zukunft bringen.» Es ergab sich von selbst, dass Mathieu die Leitung des Festivals übernahm und CEO wurde.

Grossartiges Festival, grossartige Werte
Angesichts der spektakulären Kulisse von Montreux ist es verständlich, dass man gar nicht mehr weg möchte von diesem Ort. Der herrliche Blick auf den Genfersee und die majestätischen Alpen im Hintergrund tanzen gemeinsam mit dem Publikum. Aber nicht nur das macht das Festival so besonders. «Es sind auch die Gastlichkeit, die Intimität – und das Gefühl, dass nichts unmöglich ist!», erklärt Mathieu.

Das Montreux Jazz Festival ist trotz seiner geringen Kapazitäten eine unverzichtbare Veranstaltung für die Musikbranche. Das Auditorium Stravinski, die Hauptbühne, hat Platz für 4 000 Menschen. Während der 16 Tage, die das Montreux Jazz Festival dauert, kommen rund 200 000 Besucher. In Coachella oder Glastonbury sind es 150 000 am Tag. Die Frage ist also nicht, wie wir die Künstler bezahlen, sondern wie wir sie dazu bringen, wegen der Erfahrung zu kommen», so Mathieu ergänzend. «Der Erfolg eines solchen Festivals ist abhängig von Details. Wenn man es schafft, dass die Künstler zufrieden bleiben, weil die kleinen Dinge passen, dann hilft das oft ungemein.» Beispiele dafür sind die Story, die Kulisse, die Qualität der Akustik, die Intimität der Veranstaltungsorte und auch das Fehlen von Sperrstunden. Die Künstler können stundenlang spielen, wenn sie möchten.

DNA und Passion
Mathieu hält den Blick in der gewohnten Manier fest auf die Zukunft gerichtet. «Das Musikgeschäft ist sehr schnelllebig – aber Innovation ist Teil unserer DNA. Wir haben schon 25 Jahre, bevor es die Technologie im Schweizer Fernsehen gab, mit HD-TV gearbeitet. Und mit neuen Technologien werden wir das Festival auch in die Zukunft bringen.» Aber besteht denn nicht die Gefahr, dass die Verbindung zu dem verlorengeht, was das Festival so besonders gemacht hat? Mathieu dazu: «Das Montreux Jazz Festival muss seiner ursprünglichen Strategie treu bleiben. Das ist die grösste Herausforderung. Wir hätten eine Fülle von Möglichkeiten, haben aber beschlossen, dass unser wichtigstes Plus in unserer Geschichte, unserer Marke, unserem Inhalt und unserem Publikum liegt. Auf diesen Elementen sollten wir deshalb aufbauen und damit die Marke weiterentwickeln, soweit es geht.»

Der Erfolg eines solchen Festivals ist abhängig von Details. Wenn man es schafft, dass die Künstler zufrieden bleiben, weil die kleinen Dinge passen, dann hilft das oft ungemein.

Mathieu Jaton, CEO Montreux Jazz Festival

Was die Künstler an Montreux besonders schätzen, ist die Tatsache, dass sie ihre Auftritte ganz entspannt geniessen können. Sie können spielen, was sie möchten, müssen nicht ein bestimmtes Album präsentieren, und sie haben die Freiheit, sich auf ihre ganz eigene Weise auszudrücken. Alles ist darauf ausgerichtet, ein sehr besonderes Abenteuer zu schaffen. «Jungen Künstlern bietet Montreux eine grossartige Gelegenheit, auf derselben Bühne zu spielen wie schon David Bowie oder Prince. Das ist eine Ehre, die ihrer Karriere definitiv förderlich ist.»

Mathieu wird manchmal gefragt, was er ohne das Montreux Jazz Festival machen würde: «Diese Frage mag ich gar nicht, denn ich habe keine Antwort darauf. Nach meinem Studium war es mein Traum, für das Festival zu arbeiten. Und dieser Traum wurde wahr! Nach meinem ersten Arbeitstag träumte ich vom nächsten Tag, dann von der nächsten Woche, dem nächsten Monat, dem nächsten Jahr – und so ging es weiter, Woche für Woche, Monat für Monat und Jahr für Jahr! 25 Jahre später bin ich noch immer hier. Ich kann nur sagen, dass dieses Festival Leidenschaft braucht. Sollte mir diese Leidenschaft eines Tages abhandenkommen, dann hoffe ich, dass ich die Kraft haben werde zu gehen, denn Montreux verdient Menschen, die sich mit jeder Faser ihres Herzens einbringen.»

Es ist diese Kombination aus Wert und Leidenschaft, die das Festival zu etwas ganz Besonderem macht und dem zugrunde liegt, was Mathieu Jaton mit seinem Team auf die Beine stellt, seit Claude Nobs ihn vor so vielen Jahren inspiriert hat.

Die Förderung von Kunst und Musik ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der Philosophie von Julius Bär

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