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Zürich, 7. Dezember 2022 – Die NEXT-Initiative von Julius Bär konzentriert sich auf gesamtgesellschaftliche Megatrends und ermöglicht die Zusammenarbeit von zukunftsorientierten Kunstschaffenden und Institutionen, die sich neuen Formen der Kulturproduktion widmen und die an der Spitze wissenschaftlicher Forschung und technologischer Entwicklung stehen. NEXT zeigt, wie Wissenschaft, Technologie und Kunst zusammenwirken und neue Perspektiven erschaffen können, und dient damit als Spiegelbild der sich verändernden Prioritäten unserer Gesellschaft.

Refik Anadol, ein international renommierter Medienkünstler, Regisseur und Pionier auf dem Gebiet der Ästhetik von Daten und maschineller Intelligenz, wurde von Julius Bär für das erste Initiativprojekt mit der Erschaffung eines immersiven Erlebnisses beauftragt. Dieses wird erstmals während der Art Dubai 2023 präsentiert und anschliessend an verschiedenen Orten gezeigt.

Der Künstler wurde von einem eigens gebildeten Gremium ernannt, zu dem unter anderem der künstlerische Leiter der Serpentine, Hans Ulrich Obrist, zählt.

Philipp Rickenbacher, CEO von Julius Bär, sagt: „Die Unterstützung aufstrebender Künste ist ein integraler Bestandteil der DNA von Julius Bär und die Erforschung von Trends, die unsere Zukunft prägen, gehört zu unserer Aufgabe als Wealth Manager. Die Partnerschaft mit dem Visionär Refik Anadol und der zukunftsweisenden Institution Serpentine, um Innovation und Fortschritt zu fördern, entspricht unserem Ziel, Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht.“

Refik Anadol, Medienkünstler, sagt: „Ich fühle mich sehr geehrt, Teil des Auftaktprojekts von Julius Bärs NEXT-Initiative zu sein und freue mich, eng mit Hans Ulrich Obrist zusammenzuarbeiten. Seit über einem Jahrzehnt schaffe ich Werke an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Ich bin begeistert, dass wir an einem Punkt angelangt sind, an dem diese Überschneidung als eine neue Realität angesehen wird. Es war schon immer unser Ziel, die neuesten Technologien auf eine Weise zu nutzen, die über das hinausgeht, wofür sie ursprünglich gedacht waren. Wir betrachten Maschinen als Mitwirkende und verschieben die Grenzen des Möglichen, indem wir Daten auf poetische Weise nutzen.“

Hans Ulrich Obrist, künstlerischer Leiter der Serpentine, und Bettina Korek, CEO der Serpentine, sagen: "Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Julius Bär, dank der dieses spannende Projekt von Refik Anadol realisiert werden kann. Seine bemerkenswerten Experimente mit Technologie, Kunst im öffentlichen Raum und Web3 folgen dem Ethos einer seiner grossen Inspirationsquellen - der verstorbenen Architektin und Designerin Zaha Hadid, die sagte, es solle kein Ende des Experimentierens geben. Die pionierhafte Vorgehensweise von Anadol veranschaulicht, wie eine Zukunft mit Fragmenten aus der Vergangenheit geschaffen werden kann.“

Hinweise an die Redaktion

Das NEXT-Gremium setzt sich zusammen aus:

  • Larissa Alghisi, Chief Communications Officer, Julius Bär
  • Laura Blagho, Art Strategist, Julius Bär
  • Barbara Staubli, Kuratorin Kunstsammlung, Julius Bär
  • Hans Ulrich Obrist, Kurator und künstlerischer Leiter, Serpentine
  • Michelle Nicol, Kuratorin, Neutral

Über Serpentine

Serpentine, die seit 1970 für neue Ideen in der zeitgenössischen Kunst steht, präsentiert seit Beginn bahnbrechende Ausstellungen von einer Vielzahl aufstrebender Künstler bis hin zu den international anerkanntesten Künstlern unserer Zeit. An zwei nur fünf Minuten voneinander entfernten Standorten in den Londoner Kensington Gardens präsentiert Serpentine das ganze Jahr über ein kostenloses Programm mit Ausstellungen, Architektur, Bildung, Live-Events und technologischen Innovationen im Park und ausserhalb. Serpentine ist stolz darauf, dass sie dank ihrer einzigartigen Lage für alle Besucher frei zugänglich ist, ein aussergewöhnlich breites Publikum anspricht und eine enge Verbindung zu ihrer lokalen Gemeinschaft pflegt.

Über Refik Anadol

Refik Anadol (*1985, Istanbul, Türkei) ist ein New-Media-Künstler, Regisseur und Pionier auf dem Gebiet der Ästhetik von Daten und maschineller Intelligenz. Sein Werk verortet die Kreativität an der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Indem er die Daten, die uns umgeben, als primäres Material und das neuronale Netzwerk eines computerisierten Geistes als Mitwirkenden nimmt, malt Anadol mit einem denkenden Pinsel, der uns radikale Visualisierungen unserer digitalisierten Erinnerungen bietet und die Möglichkeiten von Architektur, Erzählung und dem Körper in Bewegung erweitert. Anadols ortsspezifische KI-Datenskulpturen, audiovisuelle Live-Performances und immersive Installationen nehmen viele Formen an und ermutigen uns, unsere Auseinandersetzung mit der physischen Welt, ihren zeitlichen und räumlichen Dimensionen und dem kreativen Potenzial von Maschinen zu überdenken.