Raymond J. Bär wird Ehrenpräsident von Julius Bär – Daniel J. Sauter als neuer Präsident des Verwaltungsrates nominiert
19.03.2012
Nach fast 25 Jahren bei Julius Bär, davon zehn als Leiter des Private Banking und neun als Präsident des Verwaltungsrates, hat Raymond J. Bär sich entschieden, seine Beziehung zur Julius Bär Gruppe neu zu definieren. Er wird sich an der GV vom 11. April 2012 nicht zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat stellen. Aufgrund seines langjährigen Engagements für die Gruppe und seiner Kenntnisse der Branche hat ihn der Verwaltungsrat zum Ehrenpräsidenten gewählt, um grösstmögliche Kontinuität für die Gruppe und ihre Aktionäre zu gewährleisten.
Der Verwaltungsrat hat Daniel J. Sauter (siehe angehängten Lebenslauf), VR-Mitglied seit 2007, für die Wahl zum non-executive Chairman der Julius Bär Gruppe AG und der Bank Julius Bär & Co. AG ab dem Datum der GV nominiert. Daniel J. Sauter begann seine Karriere 1976 in der Bank- und Finanzbranche und wechselte 1983 ins Rohstoffgeschäft. Er war von 1989 bis 1998 CFO bei Glencore International und von 1995 bis 2001 CEO und Managing Director der Xstrata AG. Seitdem ist er VR-Mitglied zahlreicher kotierter und nicht kotierter Unternehmen gewesen.
Raymond J. Bär sagte: „Ich freue mich sehr, dass wir meinen Nachfolger aus dem bestehenden Verwaltungsrat nominieren konnten. Seit 2007 ist Daniel J. Sauter, der über einen breiten Erfahrungsschatz verfügt, ein sehr engagiertes und wertvolles Mitglied des Chairman‘s and Risk Committee von Bank und Gruppe gewesen. Ich bin überzeugt, dass er den Verwaltungsrat mit viel Empathie und Einsatz führen wird.“
In seiner Rolle als Ehrenpräsident wird Raymond J. Bär die Bank weiter bei der konstruktiven Lösungsfindung für vergangene Kapitel unterstützen, die Julius Bär und die Bankbranche insgesamt betreffen. In dieser Hinsicht ist er zum Vorsitzenden des Special Committee gewählt worden, das sich mit der laufenden Zusammenarbeit mit den US-Behörden befasst.
Raymond J. Bär sagte: „Nach einem Vierteljahrhundert bei Julius Bär ist die Zeit gekommen, ein neues Kapitel in meinem Leben zu beginnen und entsprechend meine Beziehung zur Gruppe neu zu definieren. Angesichts der starken Marke und Positionierung von Julius Bär im Markt habe ich gespürt, dass der richtige Moment gekommen ist, um das Präsidium zu übergeben. Die Metamorphose unseres Unternehmens von einem Familienbetrieb zu einer Publikumsgesellschaft ist in allen Aspekten abgeschlossen. Trotz der rasanten Entwicklung ist Julius Bär jedoch immer noch „small enough to care, but big enough to matter” und bewahrt ihre tief verwurzelte Familienkultur und -herkunft, die unsere Bank so erfolgreich gemacht haben. Die Rolle des Ehrenpräsidenten ermöglicht mir, meine Beziehung zu Julius Bär weiterzuführen und die Gruppe sowie die Finanzbranche insgesamt dabei zu unterstützen, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft zu schaffen.”
Peter Küpfer, Independent Lead Director der Julius Bär Gruppe AG, sagte: „Wir respektieren die Entscheidung von Raymond J. Bär nach einem Vierteljahrhundert in Diensten unserer Gruppe und möchten ihm unseren Dank für seinen ausserordentlichen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung von Julius Bär in dieser Zeit ausdrücken. Im Jahr 2005 hat die Familie Bär den Weg dafür bereitet, dass Julius Bär als erste kotierte Gesellschaft der Branche mit familiär geprägtem unternehmerischem Hintergrund die Einheits-Namenaktie einführte und damit die Stimmenmehrheit abgab. Die Übernahme der drei Privatbanken im Jahr 2005 war ein weiterer Meilenstein – sie ermöglichte Julius Bär, ihr Geschäft mit Privatkunden zu verdoppeln und eine beispiellose Expansion zu starten: Heute hat die Bank über 40 Niederlassungen in mehr als 20 Ländern. 2009 wurde Julius Bär zu einer reinen Private-Banking-Gruppe, als das Private Banking und das Asset Management aufgespalten wurden – eine weitere Pionierleistung.“


