"Dieser Aktienrückkauf ist Ausdruck unseres Bekenntnisses zu einer aktiven Kapitalbewirtschaftung", sagt Johannes A. de Gier, Group CEO von Julius Bär, und ergänzt: "Wir schätzen die konstruktive Haltung der UBS im Umgang mit ihrer Beteiligung an Julius Bär."
Als Folge der Transaktion wird die BIZ-Quote (Tier 1) von Julius Bär nahezu das angestrebte Niveau von rund 12% (Ende 2006: 17.1%) erreichen, dies unter Berücksichtigung des erwarteten Kapitalbedarfs unter "Basel II" ab dem kommenden Jahr und der von der Eidgenössischen Bankenkommission geforderten, restriktiveren Kapitalunterlegung.
"Der Grundsatz von Julius Bär, überschüssiges Kapital den Aktionären in der Form von Dividenden und Aktienrückkäufen zurückzugeben, bleibt auch nach dieser Transaktion unverändert", sagt Dieter A. Enkelmann, Group CFO von Julius Bär. Der Aktienrückkauf wird vollumfänglich sowohl durch verfügbare als auch durch extern beschaffte Mittel finanziert, die in den kommenden Monaten aus dem operativen Cashflow teilweise zurückbezahlt werden. Es kommt zu keinem Verkauf von Vermögenswerten.
Im Rahmen der Refinanzierung sowie zur Optimierung der Kapitalstruktur plant die Julius Bär Holding AG zudem eine nachrangige Anleihe im Volumen von rund CHF 500 Millionen zu begeben. Diese Emission ist bereits strukturiert und wird abhängig von der Finanzmarktverfassung demnächst durchgeführt. Die Einnahmen werden zur langfristigen Refinanzierung von früher im Jahr getilgten erstrangigen Verbindlichkeiten verwendet.
Die Ende Februar dieses Jahres eröffnete zweite Handelslinie zur Abwicklung des auf ein Jahr befristeten Aktienrückkaufprogramms 2007 wird von Julius Bär unbenutzt geschlossen. Der dafür vorgesehene Betrag von maximal CHF 500 Millionen wird für die oben erwähnte Rückkaufstransaktion verwendet.
Das Halbjahresresultat 2007 der Julius Bär Gruppe wird am 27. Juli 2007 um 07.00 Uhr (CET) publiziert, gefolgt von einer Präsentation um 09.30 Uhr (CET).


